Alles was du Zum Thema Content Distribution wissen musst (Teil 2)

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In unserem ersten Blog Artikel zum Thema Content Distribution sind wir in die Welt der Paid Distribution eingestiegen und haben neben Native Advertising auch näher auf Publisher/Brand Partnerschaften, PPC Ads und Banner sowie In-Line Werbung geschaut.

In unserem zweiten Posts zum Thema Content Distribution widmen wir uns nun ganz und gar dem Thema Social Media.

Bezahlte Werbung in Sozialen Netzwerken

 

Soziale Netzwerke sind in der Regel die erste Anlaufstelle für Marketing Manager, wenn es um die Vermarktung von Content geht. Warum? Ganz einfach, der Aufwand ist in der Regel eher gering. Die meisten Brands besitzen bereits mehrere Social Media Accounts, posten Content und vermehren so ihre Followerzahlen. Hier einzusteigen macht also Sinn!

Dein Content wird basierend auf Zielgruppe, Demographie, Kategorie, Standort  usw. promotet. Da Social Media Webseiten so viele Informationen über ihre User haben, ist Targeting hier so effektiv.

In der Regel sind Kampagnen, die auf oder über Soziale Netzwerke geschaltet werden relativ kostenintensiv. Wenn Leadgenerierung dein Ziel ist, dann stelle sicher, dass du Gated Content promotest, damit sich Kosten und Aufwand auszahlen.

Im Folgenden findest du einen Überblick über die bekanntesten und meistgenutzten Sozialen Netzwerke – wenn es um die Verbreitung von Content geht:

  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn

Facebook: Erreiche eine breite Zielgruppe

Mit Facebook-Anzeigen kannst du dir alle möglichen  Kampagnenziele setzen, aber unserer Meinung nach liegt die größte Stärke von Facebook darin, eine breite Zielgruppe in verschiedenen Märkten weltweit zu erreichen. Facebook bietet zwei verschiedene Werbemöglichkeiten: Gesponserte Updates und klassische Anzeigen.

Ein gesponsertes Update ist ein organischer Beitrag auf deiner Facebook-Seite. Durch „boosten“ kannst du den Post mit einem ausgewählten Budget deinem Zielpublikum zeigen.

So sieht das Dashboard für gesponserte Updates aus:

Klassische Anzeigen dagegen, werden dem User als Banner-Anzeige auf der Facebook-Seite oder direkt im Newsfeed angezeigt. Diese Anzeigenart wird sporadisch ausgespielt, sprich du siehst die klassische Anzeige nicht immer auf deiner Seite.

Hier ein Screenshot mit den Targeting-Optionen für klassische Facebook-Anzeigen:

Wenn du gerade erst mit Facebook-Werbung startest, dann solltest du Folgendes im Blick haben:

  • Zielgruppe: Nutze die gegebenen Lokalisierungsfunktionen – je zielgerichteter dein Targeting, desto mehr Engagement zum kosteneffizienten Preis!
  • Reichweite: Die Reichweiten-Projektion ist von Bedeutung, wenn du diese mit deinen Conversion-Raten in Relation stellen kannst. Diese hilft dir, deine Conversion-Ziele mit deinem Budget abzugleichen.
  • Kampagnenziele: Wähle dein Ziel mit Bedacht: Während Vermarkter, die ein Webinar promoten wollen, mit einer Conversion-Kampagne gut beraten sind, sollten sich diejenigen, die ihre Followerzahlen ausbauen möchten, „Brand Awareness“ auf die Fahnen schreiben.

Mit Facebook erreichst du eine breite Zielgruppe weltweit, wenn du allerdings von Trends profitieren willst, dann ist Twitter die beste Wahl.

Twitter: Trends monetarisieren

Twitter ist der beste Ort, um herauszufinden, worüber die Leute im Netz gerade reden, kurzum die perfekte Plattform für Vermarkter, die versuchen von Events, saisonalen Ereignissen oder aktuellen News zu profitieren.

Twitter ermöglicht drei verschiedene Vermarktungswege: Tweets, Anzeigen-Accounts und Trends.

Tweet-Promos funktionieren ähnlich wie gesponserte Facebook Updates. Das folgende Dashboard, zeigt dir das Promotion-Parameter (Standort und Budget). Für mehr Optionen benötigst du einen Twitter Ads-Account.

Mit einem Twitter Anzeigen-Account kannst du detaillierte Anzeigen aller Art schalten: Tweets, die in User-Feeds angezeigt werden, aber nicht in deinem eigenen Feed, Promotion organischer Tweets, Account-Promotion und Kampagnen, die aktuelle Hashtags nutzen.

Wenn du jetzt deine erste Twitter Kampagne starten willst, dann beachte Folgendes:

  • Zielgruppe: Sei selektiv! Um die richtigen User zu erreichen, sollten die Parameter so spezifisch wie möglich gesetzt werden. Fange am besten bei den Keywords und User-Interessen an.
  • Werbemittel: Hier gilt das Prinzip: Mehr ist besser als weniger. Verschiedene kreative Tweets in einer Kampagne steigern deine Chancen, vom User wahrgenommen zu werden.
  • Kampagnenziele: Sei smart bei deiner Zielsetzung! Wenn du beispielsweise mehr Web-Traffic generieren willst, dann schalte ganz einfach einen Text-Tweet mit dem entsprechenden Link. Damit optimierst du deine Klickkosten, denn Klicks auf Fotos und Twitter-Karten kosten extra.

Für B2B-Vermarkter oder B2C-Unternehmen, die business-bezogene Produkte bewerben wollen, ist LinkedIn die beste Plattform, denn hier kann die Zielgruppe nach Jobtitel und Industrie selektiert werden.

LinkedIn: Die erste Adresse für B2B-Vermarkter

Genau wie auf Facebook und Twitter, kannst du auf LinkedIn gesponserte Updates und traditionelle Anzeigen schalten. Die Seite ist vor allem bei B2B-Vermarktern beliebt. HubSpot fand heraus, dass LinkedIn im Vergleich zu Twitter und Facebook, die höchste Lead-Conversion-Rate vorweist – fast dreimal so hoch.

Fix geht hier nix! Um auf diesem Netzwerk Anzeigen (Update oder klassisch) zu schalten, musst du erst einmal einen separaten LinkedIn Ads-Account eröffnen.

Schritt 1 auf LinkedIn: Deine Ziele wählen. Du kannst zwischen gesponserten Content, Textanzeigen und gesponserten InMail-Ads wählen.

Gesponserte Posts werden im Content-Marketing am häufigsten verwendet, detaillierteres Targeting ist bei Text oder InMail-Anzeigen allerdings auch möglich – damit kannst du LinkedIn Mitglieder direkt über das Nachrichten-Tool erreichen.

Die wahre Stärke von LinkedIn Anzeigen steckt im Zielgruppen-Targeting. Die Kriterien können hier detaillierter als auf anderen Plattformen gewählt werden.

Wenn du dich entscheidest dein Werbung auf LinkedIn zu schalten, dann beachte Folgendes:

  • Zielgruppe: Abhängig davon welche Art von Content du promotest, sind Industrie, Job-Titel und Führungsebene ein guter Ausgangspunkt, um das entsprechende Publikum aufzubauen.
  • Werbemittel: LinkedIn ist die Plattform, auf der User am ehesten konvertieren. Der „Call-to-Action“ ist hier also sehr wichtig. Wenn du beispielsweise einen Blogpost promotest, dann stelle sicher, dass der User am Ende des Artikels zum Beispiel deinen Newsletter abonnieren oder sich auf deiner Seite registrieren kann.
  • Budget: LinkedIn ist teurer als andere Social-Media-Plattformen, wenn du dich entscheidest hier zu investieren, dann starte mit höheren Geboten, sobald dein Publikum und das Engagement wächst, kannst du das Gebot senken.

Ob es nun Discovery, Native Advertising, PPC oder Social-Media Werbung ist – das Web ist bereit Content von Brands und Publishern gleichermaßen zu monetarisieren.

Wie du siehst, gibt es viele Optionen, wenn es darum geht, Content zu promoten. Sei dir allerdings bewusst: Einen Kundenstamm bzw. eine Leserschaft aufzubauen, heißt Vertrauen zu bilden. Ohne Vertrauen funktioniert Content-Marketing nicht.

Wir empfehlen daher, mit Discovery-Kampagnen zu starten. Hier kannst du deinen Content auf den beliebtesten Publisher-Seiten schalten. Der Leser klickt auf deinen Artikel, nicht nur weil der Titel ihn anspricht, sondern auch weil er dem Publisher-Angebot vertraut. Die Chance, dass der User zu einem zahlenden Kunden wird ist hier sehr hoch.

Taboola ist die weltweit führende Content Discovery-Plattform und bietet 1 Milliarde Usern jeden Monat über 360 Millarden-Empfehlungen auf den innovativsten Publisher-Webseiten. Um zu erfahren, wie Taboola dir helfen kann deine Ziele zu erreichen, kontaktiere uns hier oder starte noch heute deine Kampagne.