Das Ende der “Widget-Economy”

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Das Problem mit dem Open Web ist, dass es manchmal chaotisch und schon fast so verwirrend scheint wie der Times Square bei Nacht.

Es gibt zu viele verschiedene Werbeplatzierungen, die über dem Artikel, in der Mitte des Artikels, entlang der rechten Leiste oder am Ende des Artikels platziert sind und alle kommen mit ihrer ganz eigenen User Experience (UX) und unterschiedlichen Zielvorgaben. Dadurch werden Publisher in ihrer Seitennutzung eingeschränkt und auch Brands können nicht entscheiden, neben welchem Content-Erlebnis sie platziert werden. Selbst für den Leser ist das irritierend. Der verweilt daher oft nicht lange auf der Website und liest oder überfliegt ein paar Artikel nur kurz, um dann wieder zurück auf seinen Social Media Account zu gehen. Wer kann es ihm schon verübeln?

Diese Situation ist natürlich nicht nachhaltig, da sich das Internet ständig weiterentwickelt und immer mehr User via Smartphone oder Tablet online gehen.

Aber hat diese Entwicklung auch wirtschaftliche Konsequenzen für Publisher? Hoffentlich nicht, denn diese sollten doch die Möglichkeit haben, ihren Umsatz durch Platzierungen von Brands auf ihrer Website zu verdoppeln, wenn nicht zu verdreifachen. Und es sei gesagt, auch Brands würden von Platzierungen neben hochwertigen und redaktionellen Artikeln profitieren und ihre Reichweite steigern.

Wir sind daher überzeugt, dass sich das Nutzererlebnis im Open Web zu einem integrierten und ganzheitlichen Erlebnis verändern muss und eine Weiterentwicklung von Widgets zu erfolgen hat. Hier können wir von den sozialen Netzwerken viel lernen.

„Das Nutzererlebnis im Open Web muss sich zu einem integrierten und ganzheitlichen Erlebnis verändernWir haben die Zielgruppensegmentierung für das offene Web verbessert und heißen Data Marketplace willkommen – die erste leistungsorientierte Lösung, die First- und Third-Party-Data für Werbetreibende integriert.” – Adam Singolda, CEO, Taboola

Resultierend aus dieser Überzeugung haben wir Taboola Feed ins Leben gerufen. Einen Feed, der durch fortlaufendes Scrollen ein vollkommen neues Content-Discovery Erlebnis für Werbetreibende und Publisher ermöglicht. Nutzer können jetzt nach dem Lesen eines redaktionellen Beitrags weiterscrollen, um verschiedene Informationen wie Artikel, In-Feed-Videos, Produkte oder App-Downloads zu entdecken. New York Daily News testete und implementiere Taboola Feed als erster Verlagspartner auf Mobile und Desktop.

Werbetreibende brauchen erstklassige Formate, benötigen aber auch die Fähigkeit, zielgruppenorientiert zu werben. Gleichzeitig sollten diese Formate nativ auf den besten Websites und zusammen mit Premium-Inhalten in einem hochwertigen Umfeld erscheinen. Dies ist der Auftakt unserer Mission, diese Möglichkeit für Vermarkter und Publisher zu schaffen.

Taboola Feed ist bei weitem unser größter Produkt-Launch, seitdem wir Taboola vor 10 Jahren gegründet haben. Feed bringt unsere gesamte Produktpalette zusammen und kreiert aus verschiedenen Elementen einen einzigen, inspirierenden und intuitiven Feed, der relevante und ansprechende Inhalte miteinander verknüpft.

“Taboola Card Store” – User können jetzt noch mehr entdecken

Taboola Feed kannst du dir wie ein Betriebssystem vorstellen. Das Interface besteht aus „Karten“ mit verschiedenen Informationen und in unterschiedlichen Formaten. Der Publisher hat dabei die volle Kontrolle darüber, welche Karten organisch (Neuverbreitung eigener redaktioneller Inhalte) und welche gesponsert (bezahlt von einem Vermarkter, sponsored content, In-Feed-Video, Produkte, Apps etc.) sein sollen. Dabei ist es das Ziel, die Leser dazu zu ermuntern, mehr Zeit auf der Website des Publishers zu verbringen, indem Content empfohlen wird, der den Nutzer interessieren und zum Weiterlesen anregen könnte.

Das Ende der Widget-Economy – Willkommen in der Streamline-Economy

Stell dir ein Nutzererlebnis wie bei Instagram oder Facebook vor, das beginnt, wenn ein Artikel auf deiner bevorzugten Website endet. Ich bin ganz begeistert darüber, dass wir im 10. Jahr unseres Bestehens, die gesamte Taboola Frontend-Produktlinie vollständig neu gestalten. Dies ist das Ende der „Widget-Economy“ und zugleich eine Chance Publisher bei ihren, oft um die Aufmerksamkeit ihrer Nutzerschaft konkurrierenden Maßnahmen, zu unterstützen.

Mit Taboola Feed hoffen wir eine neue Streamline-Economy zu eröffnen. Den Nutzern werden über ein einheitliches User Interface nur Karten und Informationen zugespielt, für die sie sich auch wirklich interessieren. Wenn es uns gelingt durch den Feed, die Aufmerksamkeit der Leser auf den Publisher Websites zu erhöhen, sodass ihre Verweildauer auf der Seite steigt und sie mehr Content konsumieren bzw. Videos schauen, helfen wir auch so den Publishern, die hart dafür arbeiten, hochwertige, redaktionelle Beiträge zu schreiben.

„Das User-Verhalten entwickelt sich im Wandel der digitalen Welt weiter. Social-Media-Plattformen haben die Leser an das unbegrenzte Scrollen gewöhnt“, so Grant Whitmore, Executive Vice President, Digital, bei der New York Daily News.

„Der Taboola Feed spiegelt diese Erfahrung wider und bietet zu jeder Artikelseite eine attraktive Umgebung, die es in dieser Form bisher nur in sozialen Netzwerken gab. Wir freuen uns in Zusammenarbeit mit Taboola, ein Vorreiter für die nächste Evolution des Open Web zu sein.”

Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, mit Grant und dem Team der New York Daily News bei dieser innovativen Revolution zusammenzuarbeiten, und ich bin mir sicher, dass das Internet in den kommenden Jahren sein Aussehen verändern wird. Taboola Feed setzt dafür den Grundstein.

Wenn Leser auf Publisher-Seiten ins Scrollen kommen, wird auch die Video-Feed Nutzung erhöht

Traditionell konnten Publisher ein Video über dem Artikel, in der Mitte des Artikels oder entlang der rechten Leiste platzieren. Taboola Feed ermöglicht es ihnen jetzt, Videos in das Scroll-Erlebnis einzubauen, sodass User viele verschiedene Videos sehen können.

„With Taboola Feed we think we have cracked the code on video.” – Adam Singolda, CEO, Taboola.

Die Implementierung von einer Vielzahl an Videos macht den Weg für Publisher frei, ein Video-Business auf- und auszubauen. Das ist ein Meilenstein, um die Monetarisierung auf mobilen Endgeräten voranzutreiben, da die Nutzer nun ein Video nach dem anderen ansehen können und somit ein ähnliches Erlebnis wie auf sozialen Netzwerken haben.

Der Brand-Safety und Skalierbarkeit wegen, lieben Marken das Feed-Erlebnis

Das neue Leseerlebnis mit dem Taboola Feed macht es für Marken einfacher, auf mobilen und Desktop-Seiten Kunden mit ihren Botschaften zu erreichen und mit diesen in einer marken-sicheren Umgebung im Dialog zu stehen. Während Social-Media-Plattformen aufgrund ihres Formats und ihrer Daten für hohe Bindung sorgen, haben Content-Vermarkter zurzeit sehr wenig Auswahl, was den Platz angeht, an dem ihre Inhalte und Videos erscheinen können. Der Taboola Feed bietet ein ähnlich integriertes Erlebnis, sitzt aber neben erstklassigen und marken-sicheren redaktionellen Inhalten und erlaubt mittels bestimmter Datensätze weltweit die richtige Leserschaft zu erreichen.

Die Verwirklichung unserer Vision: Taboola Feed

Es ist noch ein weiter Weg bis das World Wide Web wirklich offen ist, aber es ist wichtig, dass wir Fortschritte machen. Der Anfang ist getan, denn wir müssen die User in den Vordergrund stellen und ihnen Content anbieten, der sie interessiert. Wenn wir hierfür den Weg geebnet haben, gibt es unzählige Möglichkeiten, Leser mit den eigenen Inhalten von Publishers aber auch mit gesponserten Inhalten zu erreichen.

Stell dir vor, jede Website würde einen Feed haben, sodass User länger auf Publisher-Seiten bleiben und vermehrt mit Content interagieren. Der Feed würde dem User nur personalisierten und relevanten Content zuspielen. Wäre das nicht großartig?

Taboola Feed ist der Wegbereiter für eine wirkungsvolle und ansprechende Plattform und eine bessere User Experience im Open Web.